Archiv des Autors: Kulturgeschichtsreisende

Über Kulturgeschichtsreisende

Ich bin Kulturwissenschaftlerin (Volkskundlerin) und lebe mit meiner Familie in Deutschland (Hessen). So weit ich denken kann interessieren mich Nischenthemen der Kulturgeschichte des 18.-21. Jahrhunderts. Themen, die scheinbar nebensächlich sind, die man schnell im Alltagsgetümmel übersieht und Themen, die irgendwie noch niemand so recht recherchiert und bearbeitet hat.

Alsbach – Inschriften evang. Kirche

Die evangelische Kirche in Alsbach an der  Bergstraße hat einige interessante Inschriften im Außen- und Innenbereich.

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ev. Kirche Alsbach, Türbogeninschrift (außen), 2015

 

Am äußeren Türbogen der ersten Tür links auf der Nordseite (nicht der Haupteingang) sehen wir eine leider schon arg verwitterte  Inschrift, halbwegs zu entziffern ist: „AN(N)O 1571 30 AVG(VSTI) IO(HANNES) MEVRER KE….“

Der Keller  für das Amt Bickenbach (Johannes Meurer)  ist 1571-1595 auf dem Alsbacher Schloss nachweisbar. Es müssen der Inschrift nach 1571 Umbauten an der Kirche vollzogen worden sein und er als Keller hatte die Bauaufsicht inne. Weitere Baumaßnahmen erfolgten 1604.

nähere Infos: http://www.inschriften.net

 

Suceava (RO) – Simion Florea Marian-Haus mit deutscher Bibliothek

Kaum bekannt ist, dass im Norden Rumäniens, in der Bukowina, im Haus des rumänischen Dichters Simion Florea Marian eine umfangreiche deutschsprachige Sammlung von Büchern, Zeitschriften etc. gibt! Ein Genuss für jeden Lokal-und Regionalforscher! Neben 100jährigen Bukowina Hauskalendern (Kalender mit Infos zur Region & Geschichten) stehen dem Besucher vielfältige Bücher zu Romanen, Märchen, … zur Verfügung. Es gibt natürlich auch eine Mannigfaltigkeit von rumänischer Literatur. Die Werke sind nur per Zettelkatalog zu recherchieren und es handelt sich um eine Präsenzbibliothek. In der geheizten Küche, aber auch nur dort ist geheizt!) kann man lesen und sich Notizen machen. In den wärmeren Monaten steht für die Pause auch eine kleine lauschige Veranda mit Blick auf den Blumengarten zur  Verfügung.    Das Gedenkhaus ist auch allgemein zur Besichtigung offen.

Wer war Simion Florea Marian? Warum gibt es dort deutsche Bücher?

Er lebte 1847-1907 und in dieser Zeit gehörte die Bukowina zu Österreich-Ungarn. Eine der Amtssprachen war deutsch.  Marian war ein rumänischer Volkskundler und Ethnograph, der rumänische Volksgruppe in der Bukowina erforschte.

http://muzeulbucovinei.ro/casa-memoriala-simion-florea-marian/

Kurzfassung auf Deutsch Kontaktdaten und Öffnungzeiten:

Casa Memoriala S.Fl. Marian, Aleea S. Fl. Marian nr. 2a, Suceava, email: memoriala@muzeulbucovinei.ro

Ö-Zeit: Besichtigung gegen Entgelt Mo-Fr 9-15 Uhr; Recherche Mo-Do 10-13 Uhr

Im Stadtmuseum gibt es deutschsprachige Dolmetscher, die dem Forscher bei Bedarf helfen bzw. einweisen.

Edersee – Niedrigwasser seltene Mauerreste sichtbar

Der Ederstausee hat momentan starkes Niedrigwasser, so dass man auch das Modell der Sperrmauer sehen kann!

Hier ein Foto von Heinrich Kowalski (bitte anklicken):

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FHessenschau%2Fphotos%2Fa.637552699629691.1073741828.594399277278367%2F1295787183806236%2F%3Ftype%3D3&width=500

Der Ederstaussee liegt in Nordhessen benachbart zum Nationalpark Kellerwald-Edersee (UNESCO Weltnaturerbe) und ist heute eine beliebte Ferienregion. Er ist der flächenmäßig 2.größte Stausee Deutschlands und der volumenmäßig der Drittgrößte.

1908-1914 errichtete man die Sperrmauer, um den Mittellandkanal und die Weserschifffahrt auch im Sommer mit ausreichend Wasser zu versorgen. Stromerzeugung und Hochwasserschutz wurden damit auch generiert.  700 Menschen mussten umgesiedelt werden und die Dörfer Asel, Berich, Bringhausesn und das Gut Vornhagen wurden teils abgebaut bzw. die Reste geflutet. Die Mauerreste der Klosterkirche in Berich sind bei Niedrigwasser zu besichtigen, die Weserbrücke bei Asel und die mit Beton übergossenen Friedhöfe.

1943 bombardierten britische Flugzeuge die Mauer. Durch das daraus resultierende Loch und die austretenden Wassermassen kam es zu einer Überschwemmungskatastrophe. Im gleichen Jahr wurde durch Zwangsarbeiter der „Organisation Todt“ alles wieder repariert.

Weitere Infos zu:  Bau der Sperrmauer, Bombardierung, Wiederaufbau und Instandsetzung       http://www.edersee.com/geschichte.html    und     https://de.wikipedia.org/wiki/Edersee

Ein Ausflug dorthin ist auch für Kinder interessant!

 

Alsbach-Darmstadt -Straßenbahn Impressionen

Einmal die hessische Bergstraße aus einer anderen Perspektive – als Mitfahrer einer Straßenbahn. Die Linien 8 und 6 verkehren auf der Strecke Alsbach – Darmstadt/Arheiligen.

Ich fand dieses Video auf youtube. Der jungeStraßenbahnfreak“ (mit der roten Straßenbahn) befährt die Darmstädter Linien.

Bei weiterem Interesse:  https://www.youtube.com/channel/UCT4UVJchpRZWC-oFPAfwphw

Karl Plagge „Gerechter unter den Völkern“-Ausstellung

„Karl Plagge – Ein Gerechter unter den Völkern“, so lautet der Titel der Ausstellung die die Gemeinde Seeheim-Jugenheim (Hessen) demnächst zeigt. Die „Darmstädter Geschichtswerkstatt“ hat den Lebensweg des Wehrmachtsoffiziers Karl Plagge erarbeitet, der selbstlos rund 250 jüdische Zwangsarbeiter  in Litauen rettete.

Aufgrund seiner Erkenntnis, dass Juden, die unentbehrliche Arbeiten nachgingen, gerettet werden könnten, ließ er ein Arbeitslager in in Wilna (Litauen) errichten.  In diesem von ihm geleiteten Heereskraftfahrpark war es ihm möglich viele Juden zu retten.

Plagge verstarb Ende der 1950er in Darmstadt. 2005 erhielt er die hohe Auszeichnung „Gerechter unter den Völkern“ von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem.

Weitere Themen der Ausstellung sind: jüdisches Leben vor 1939 in Litauen, Besetzung des Landes durch deutsche Truppen und vereinzelter jüdischer Widerstand. 

Ausstellungsort:   Foyer der Gemeindeverwaltung Seeheim-Jugenheim, Georg-Kaiser-Platz 3

Zeitraum: 31.10.2016 (17 Uhr Eröffnung) – 11.11.2016

Öffnungszeiten:   Mo & Di 8-16h, MI 8-15h, Do 7.30-19h, Fr 8-12h.

 

Infos unter:        http://www.seeheim-jugenheim.de   und http://www.darmstaedter-geschichtswerkstatt.de

Im DFG-Projekt GeoPortOst wurde ein Set von mehr als 900 in Forschungsliteratur in versteckten Karten digitalisiert und zur Georeferenzierung online gestellt.

„Die Sammlung beinhaltet thematische Karten zur Geschichte, zu territorialen Veränderungen sowie zu sozio-ökonomischen Relationen in Ost- und Südosteuropa sowie in geringerem Umfang zu Mitteleuropa. In ihrer Vielfalt bietet sie einen Überblick über die „Macht der
Raumkonzepte“ für eine Region, die immer wieder neu konstruiert und mythisiert wurde.

Da die meisten Karten keine kartografischen Angaben enthalten, ist eine Georeferenzierung unerlässlich. Unter Georeferenzierung wird die eindeutige Zuordnung eines Ortes zu seiner Position auf der Erdoberfläche verstanden. Dadurch wird es möglich, alte Karten als Overlay auf moderne Grundkarten zu projizieren, sie zu vergleichen und auf ihre Genauigkeit zu überprüfen.

Der Prozess der Georeferenzierung selbst erfolgt über das intuitiv bedienbare Webtool Georeferencer und verlangt keine technischen Vorkenntnisse. Dabei wird ein eindeutig identifizierbarer Ort auf der historischen Karte als Referenzpunkt ausgewählt und seine Lage auf der modernen Karte per Mausklick markiert. Durch diesen Vorgang werden die
Koordinaten für die historische Karte ermittelt.

Die Georeferenzierung basiert auf freiwilliger Beteiligung und steht allen kartenaffinen und ost- bzw. südosteuropainteressierten Personen offen. Erst durch das Engagement der Öffentlichkeit können die Karten verortet und nachnutzbar zur Verfügung gestellt werden.

Das Versprechen des Projekts besteht darin, die vielschichtige Landschaft ost- und südosteuropäischer Raumbilder en détail und im Wandel der Zeit zu entdecken. Von besonderer Attraktivität sind dabei gerade knifflige Karten, die heute verschwundene Städte, historische Ortsnamen und veränderte Raumstrukturen verzeichnen. Hier verlangt die Suche detektivischen Spürsinn und wird leicht zu einer Art „Kartenspiel“ mit
hohem Suchtfaktor.

Entdeckt Ost- und Südosteuropa auf alten Karten und helft mit, unsere digitale Sammlung zu verorten! Euer Beitrag wird durch Punktvergabe honoriert und den Top-Beiträgern winkt ein Dankeschön.

Projektseite: http://geoportost.ios-regensburg.de/
Georeferenzierung: http://geoportost.georeferencer.com/random
Kontakt: geoportost@ios-regensburg.de

Zudem möchte ich auf die biografischen Datenbanken des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung hinweisen: In der Amburger-Datenbank sind etwa 100.000 Datensätze zu Ausländern im vorrevolutionären Russland (http://dokumente.ios-regensburg.de/amburger) recherchierbar. Das BioLexSOE online (http://biolex.ios-regensburg.de) ist die elektronische Version des vierbändigen Biographischen Lexikons zur Geschichte Südosteuropas, das zwischen 1974 bis 1981 erschienen ist.“

Angaben lt.: Tillmann Tegeler, 93049 Regensburg, Deutschland

Bamberg – einst Krankenhaus jetzt Residenzschloss

 

Das Bamberger Hotel „Residenzschloss“ liegt ein wenig abseits, ruhig und an der Regnitz, aber doch noch fußläufig zur Altstadt. Das seit 1990 bestehende Hotel, mittlerweile 4 Sterne S  hat zwei nette Restaurants, in denen man gut essen kann, eine Tiefgarage und  einen tollen Blick auf das neobarocke Gebäude des Stadtarchivs.  Doch die Geschichte hinter der „Residenz“, die gar keine war, ist viel spannender.

Im Jahre 1787 ließ Fürstbischof von Erthal das prachtvolle Gebäude als Universitätsklinikum, inklusiv barocker Kapelle, nach Plänen des Bamberger Hofarchitekten Johannes Lorenz Fink errichten. 1798 war es dann soweit, am 11.11. fand die Eröffnung statt.  Das allgemeine Krankenhaus galt seinerzeit als eines der moderneren in Europa. Der erste ärztliche Direktor des Hauses war Adalbert-Friedrich Markus (1723-1816) und zugleich Leibarzt des Bischofs. Bereits 1828 wird das Krankenhaus zur Städtischen Klinik.

Erst durch den Klinikumsneubau im Jahre 1984 ändert sich die Funktion des Gebäudes. Fünf Jahre später wird der Umbau zum Hotel begonnen.

Im Inneren gibt es zwei imposante Treppenhäuser und die Hotelzimmer im historischen Gebäudeteil sind sehr hoch und mit lichtundurchlässigen Gardinen versehen (die benötigt man auch, da das Gebäude hell angestrahlt wird). Teppiche in den Fluren schlucken den Hall der Schritte in den hohen, langen Gängen.

Im Flur hinter der Rezeption ist eine größere Platte in die Wand eingelassen: „Am 24. November 1889  wurde das 100jährige Jubiläum des allgemeinen Krankenhauses von den beiden städtischen Collegien festlich begangen in Anwesenheit der Herren: k. Obermedizinalrath und Geheimrath Dr. v. Kerschensteiner im Auftrage des k. Staatsministeriums des Innern;  …..“ Es folgte eine Reihe von Namen.

(Sehr schlecht fotografierbar.)

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Bamberg, Inschriftentafel zum 100jähriges Jubiläum Allg. Krankenhaus

Dr. Josef von Kerschensteiner (1831-1896), u.a. Leiter des Bayer. Medizinalwesens,  Studium der Medizin in München u.a. bei Christian Pfeufer

Christian Pfeufer war Direktor des Städt. Krankenhauses Bamberg. Sein Sohn war Sigmund von Pfeufer (1824-1894), 1881-1894 Regierungspräsident von Oberbayern war. Evtl. ist er nachfolgend auf dre Tafel gemeint.

Vgl.  Kerschensteiner: https://www.hdbg.eu/biografien/web/index.php/detail?uid=4824

Christian Pfeufer: https://www.hdbg.eu/biografien/web/index.php/detail?uid=5131

Sigmund von Pfeufer: https://www.hdbg.eu/biografien/web/index.php/detail?uid=8328

 

Die Mehrheit des Hotelpersonals wusste leider nichts zur Gebäudegeschichte zu berichten, doch eine Dame gab mir einen Zettel mit Kurzinformationen.

Hotel: http://www.welcome-hotels.com/welcomehotel-residenzschloss-bamberg/info/

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Bamberg, Blick vom Residenzschloss-Hotel zum Stadtarchiv, 12/2015

 

Auf dem Gelände des früheren Krankenhauses befindet sich das 1901 von Hans Jakob Erlwein (1872-1914) erbaute Chirurgische Krankenhaus. Im Jahre erfolgte der Umzug ins neue Klinikum und 1991 konnte schlussendlich das Stadtarchiv Einzug halten.  Allegorische Reliefs an der Außenfassade nehmen Bezug zur ursprünglichen Nutzung des Gebäudes.

 

 

 

 

 

 

Montigné (F) – Castel du Berger und Kalvarienberg

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Kalvarienberg in Montigné (Vendee, Frankreich)

 Frankreich, im „Vendee„, nahe der Atlantikküste pausierten befindet sich ein Rastplatz zwischen Kalvarienberg und Castel du Verger abseits der Straße (D 948) im Ort Montigné (Saint-Christophe-du -Ligneron (südöstlich von Challans)).

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Infotafel Kalvarienberg, Montigné, Frankreich

Der Kalvarienberg  (Bildhauer: M. Herniot de Lannion) wurde 1861 auf einer Ausstellung in Nantes präsentiert. Auf Betreiben Madame de Mauclerc Dame du Verger zog er um und wurde am 07. Oktober 1862  feierlich an seinem jetzigen Standort eröffnet.

Das Baudenkmal steht am oberen Ende einer großer Wiese, flankiert von hohen schattenspendenden Bäumen. Der Rastplatz hat Sitzbänke & Toilettenhäuschen (ohne Licht). Die Wiese bietet sich zum Frisbeespielen an.

Gegenüber sieht man ein kleines Schlösschen – Castel du Verger, dass sogar Gästezimmer vermietet und im Park Elefanten aus Fuchsbaum hat. Das Castel ist um 1500 von Francois die Pommeraie erbaut worden. Im 17. Jahrhundert erweitert und heute nun ein zum Verkauf stehendes Anwesen.

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Castel du Verger, Montigné, Frankreich

Gästezimmerinfo: http://www.castelduverger.com

 

Interlaken (CH) – Bistro zwischen Bahnhof Ost und Schiffsanlegestelle

Interlaken in der Schweiz. Mein Aufenthalt am Bahnhof Ost betrug 1 Stunde – was tun? Die Stadt ist ein bisschen entfernt, da hätte ich Bahnhof West aussteigen müssen.

Der eine Ausgang führte mich auf den Bahnhofsvorplatz mit kleinem Supermarkt und Unmengen an asiatischen Touristen, da unmittelbar dort ein Juweliergeschäft für speziell diese Kundschaft liegt. Dieses Geschäft erinnerte mich stark an Heidelberg, wo es auch besagte Touristenshops gibt, die u.a T-Shirts mit Heidelberg Schriftzug und und Alphornbläsern verkaufen!!!! Man bedenke, dass Heidelberg im nördlichen Baden-Württemberg und am Neckar liegt.

 

Interlaken, Bistro Pistache

Interlaken, Bistro Pistache

Der andere Ausgang in Richtung Schiffsanlegestelle (Rundfahrten)  führte mich direkt (2 Minuten) zu einem Bistro, von dem ich gar nicht mehr weg wollte. Im „Häuschen“ zum Schiffsticketskauf befindet sich auf der Rückseite der  Hauptpunkt des Bistros (Selbstbedienung). Es ist wohl nur in der wärmeren Jahreszeit geöffnet, da es keinen Innenraum hat.

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Interlaken, Bahnhof Ost, Bistro Pistache

Man kann wählen zwischen klassischen Stühlen mit Tischen im überdachten Teil  und im offenen Bereich zwischen Liegestühlen und Strandkörben mit Kissen – super bequem. Man sitzt also, bei leckeren Kakao (mit Milch)  und Cookies (das war meine Wahl)   oder Eis, … zwischen Bahnhof und Wasser/Schiffsanlegeplatz. Es gibt auch einen kleinen Kinderspielplatz zum Bistro gehörend.

Ort: Interlaken (Schweiz), Lanzenen 5, http://www.pistache-bistro.ch

 

Wald-Michelbach – modernes Café zwischen Draisine & Co.

Wald-Michelbach im Odenwald (Hessen) ist eine Gemeinde, die dem Besucher so einiges zu bieten hat: Endhaltestelle der Draisinenbahn, Sommerrodelbahn, Kletterwald und das Überwälder Heimatmuseum mit der Kleiderbügelsammlung.

Als Zwischenstopp zum Erholen bietet sich ein neues Café an, das ich sehr empfehlen kann.

Das Team rund um die Inhaberin ist freundlich, jung und aufgeschlossen. Das gesamte Ambiente ist eine sehr willkommene Abwechslung zu den eher  auf Senioren abgestimmten Überwald-Cafés und Kinder sind willkommen!.

„Rosige Zeiten-Caé“ so lautet der Name eines gemütlichen modernen Cafés mitten in Wald-Michelbach. Aufgrund des schönen Wetters war ich nur auf der sonnigen Terrasse, die hinten raus Richtung Bach, Parkplatz erhöht liegt. Man sitzt im 1. Stock (wegen Hanglage, vorne an der Straße Erdgeschoss) und blickt auf Grün und den Michelbach. Die Treppe hinab ist ein kleiner Spielbereich für Kinder (Schiff). Innen soweit ich es sah, gab es moderne grau schwarze Sessel/Sofas mit Ranken oder Blumen.

Neben Frühstück gibt es auch selbstgebackene Kuchen, Muffins und Torten.   Sehr lecker, auch der Kakao war mit Milch zubereitet!

Ort: Ludwigstraße 33, 69483 Wald-Michelbach, http://www.cafe-rosige-zeiten.de