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Klavierkabarettist – Daniel Helfrich in Zwingenberg

Stadtparkustik Festival in Zwingenberg an der hessischen Bergstraße präsentiert u.a. den Klavierkabarettisten Daniel Helfrich am 14.6.2017 von 20-21 Uhr bei freiem Eintritt!

„Herrlich schräg, geistreich und auch etwas morbidzeigt uns Daniel Helfrich in seinem neuen Programm, dass das ganze Leben ein einziges Tänzlein zwischen Fettnäpfchen und großem Auftritt ist. So ergründet er am Klavier virtuos in unterschiedlichen Musikstilen auch Fragen der Ernährung- ob Pommes mit Trüffeln oder doch lieber ein leichter Snack aus dem nächsten Streichelzoo. Er begibt sich elegant auf das glatte Parkett des Alltags, um spätestens nach einem Pas-de-deux mit Primaballerdiva Helene Fischer zu dem Schluss zu kommen, dass immer noch der Mann führt.“

Text aus dem Stadtparkustikprogramm-Festival.

Veranstaltungsort: Stadtpark in Zwingenberg, Parkmöglichkeiten begrenzt, aber 5-10 Minuten Fußweg zum großen Parkplatz der Bürgerhalle (hinter Sparkasse) ist in der Regel etwas frei. Zwingenbergs Bahnhof ist ca. 15 min. entfernt.

weitere Infos zum vielfältigen Programm des Festivals 14.-18.6.2017 http://www.stadtparkustik.de und zu http://www.daniel-helfrich.de

Konrad von Bickenbach-ein Minnesänger seiner Zeit im Konzert

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Knud Seckel mit Harfe

Konrad von Bickenbach II. (um 1250) lebte u.a. auf dem Alsbacher Schloss und war zugleich Minnesänger. Wie hat er wohl gesungen? Ein Lied ist erhalten geblieben und der Museumsverein Alsbach-Hähnlein freut sich, dies und weitere Minnegesänge in einem Konzert am 22.Januar 2017 präsentieren zu können.

Knud Seckel alias die „Nachtigall vom Neckartal“ gibt spannende und persönliche Antworten auf die Fragen wie Conrad von Bickenbach oder Walther von der Vogelweide gesungen haben mögen. Inspiriert von den Werken der Trobadors und Trouvères jenseits des Rheines, spannt sich ein Bogen zu mittelhochdeutschen Liedern.

An den adligen Höfen lassen die Minnesänger die „fin amor“ aus Frankreich neben ihren eigenen Liedern erklingen. Zart, sittsam bis herb und sinnlich trägt der Minnesänger seine Dichtung dem geneigten Publikum vor. Hohe und niedere Minne, sehnende und erfüllte Liebe sprechen aus dem Herzen des Minnesängers.

Das Museum hat im Anschluss des Konzertes geöffnet. Dort kann man das Modell des Weilerhügels, der Vorgängerburg des Alsbacher Schlosses der Herren von Bickenbach, bestaunen. Funde der unmittelbaren Umgebung und neueste Forschungsergebnisse runden das Thema Mittelalter ab.  Der Weilerhügel ist übrigens die höchste und größte Niederungsburg im gesamten Rhein-Main-Neckar-Gebiet!

WannSonntag, 22.Januar 2017 um 17:00 Uhr , Eintritt frei, Spenden willkommen

WoMuseum Alsbach-Hähnlein, Gernsheimer Str. 36, 64665 Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de 

Referenzen Knud Seckels:

Minnesänger des Jahres 2007 Burg Spangenberg

Internationale Tage mittelalterlicher Musik montalbâne 2008

Sieger beim Sängerwettstreit auf Burg Falkenstein/Harz 2008

Minnesänger des Jahres 2009 Burg Trifels

Minnesänger des Jahres 2011

Sängerwettstreit auf der Wartburg 2012 „geteiltez spîl“

Trobarea, Nizza 2016

Knud Seckel alias die „Nachtigall vom Neckartal“

weitere Infos:   http://www.minne-saenger.de

Belgische Bierkultur ist immaterielles UNESCO-Welterbe — freizeitundco

UNESCO würdigt Tradition und Vielfalt der Bierkultur Das belgische Bier gehört ab sofort zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Dies hat der zuständige Ausschuss der UNESCO nach seiner Sitzung am Mittwoch, 30.

über Belgische Bierkultur ist immaterielles UNESCO-Welterbe — freizeitundco

Ich bin zwar  kein Biertrinker, aber ich verbinde Belgien eher mit Schokolade. Kennt jemand belgische Biersorten?

 

Irith Gabriely & jüdischer Witz in der „Anstalt“

Irith Gabriely wird mit ihrer Klarinette „die Anstalt“ zum Klingen bringen und jüdische Witze und Geschichten erzählen. Anlass dazu ist eine Matinee, die die Sonderausstellung „400 Jahre jüdischer Friedhof in Alsbach“ beenden wird. Der Museumsverein möchte damit vom  ernsten   Friedhofsthema zum Leben wieder zurück schwenken und quasi eine Brücke bauen.

Frau Gabriely spielte jahrelang die 1. Klarinette im Staatstheater Darmstadt. Sie tritt als Solistin, aber auch mit ihrer Gruppe Colalaila auf. Der Ehrentitel „Queen of Klezmer“ ist ihr auch verliehen worden.

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Sonderausstellung „400 Jahre jüd. Friedhof Alsbach“ im Museum Alsbach-Hähnlein

Mittlerweile haben sich rund 770 Besucher die Sonderausstellung zum größten jüdischen  Landfriedhof Hessens im Museum Alsbach-Hähnlein  angesehen und Viele nahmen auch an den Friedhofsführungen teil. Im Anschluss an die Matinee hat das Museum noch bis 17 Uhr geöffnet

Matinee: 27. November 2016 um 11.30 Uhr (Dauer ca. 1 Std.)

Matinee im Gebäude des Museums, beide Veranstaltungen Eintritt frei, Spenden sind Willkommen!

Museum mit Sonderausstellung, Gernsheimer Str. 36, 64665 Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de    

Karl Plagge „Gerechter unter den Völkern“-Ausstellung

„Karl Plagge – Ein Gerechter unter den Völkern“, so lautet der Titel der Ausstellung die die Gemeinde Seeheim-Jugenheim (Hessen) demnächst zeigt. Die „Darmstädter Geschichtswerkstatt“ hat den Lebensweg des Wehrmachtsoffiziers Karl Plagge erarbeitet, der selbstlos rund 250 jüdische Zwangsarbeiter  in Litauen rettete.

Aufgrund seiner Erkenntnis, dass Juden, die unentbehrliche Arbeiten nachgingen, gerettet werden könnten, ließ er ein Arbeitslager in in Wilna (Litauen) errichten.  In diesem von ihm geleiteten Heereskraftfahrpark war es ihm möglich viele Juden zu retten.

Plagge verstarb Ende der 1950er in Darmstadt. 2005 erhielt er die hohe Auszeichnung „Gerechter unter den Völkern“ von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem.

Weitere Themen der Ausstellung sind: jüdisches Leben vor 1939 in Litauen, Besetzung des Landes durch deutsche Truppen und vereinzelter jüdischer Widerstand. 

Ausstellungsort:   Foyer der Gemeindeverwaltung Seeheim-Jugenheim, Georg-Kaiser-Platz 3

Zeitraum: 31.10.2016 (17 Uhr Eröffnung) – 11.11.2016

Öffnungszeiten:   Mo & Di 8-16h, MI 8-15h, Do 7.30-19h, Fr 8-12h.

 

Infos unter:        http://www.seeheim-jugenheim.de   und http://www.darmstaedter-geschichtswerkstatt.de

Expressiver Realismus – Ausstellung

Die diesjährige der Kunstfreunde Bergstraße „Expressiver Realismus“ mit Werken von u.a. Gunschmann,  Thesing, Posch, Liebknecht, Heckendorf zeigt Gemälde, die vom Blumenstillleben bis zum Akt reichen und von farbenfroh bis melancholisch.

Weitere Infos siehe: http://www.kunstfreunde-bergstrasse.de/mwder.html

Ort: Bürgerhaus Sonne in Alsbach-Hähnlein

Öffnungszeiten nur noch bis zum 06.11.2016 Samstags 14-18 Uhr und Sonntags 11-18 Uhr

Verlängerung -Ausstellung größter jüdischer Landfriedhof Hessens

Sonderausstellung "400 Jahre jüdi. Friedhof Alsbach" im Museum Alsbach-Hähnlein

Sonderausstellung „400 Jahre jüd. Friedhof Alsbach“ im Museum Alsbach-Hähnlein

Verlängerung! Die Sonderausstellung „400 Jahre jüdischer Friedhof Alsbach – BEWAHREN-GEDENKEN-ERINNERN“ wird aufgrund der großen Nachfrage bis zum 27.11.2016 verlängert.

Bereits rund 650 Besucher aus nah und fern informierten sich seit Mai 2016 über den Alsbacher Friedhof. Es befinden sich dort noch 2124 Grabsteine , jedoch wird er seit  1948 nicht mehr belegt. Er gilt als der größte jüdische Landfriedhof Hessens!  Die Sonderausstellung im Museum Alsbach-Hähnlein befasst sich mit den Themen Bestattungspraktiken, Trauerrituale und Erinnerungskultur. Den Ausstellungsmachern Rieskamp und Hoppe war es wichtig, nach Möglichkeit die Bestattungskultur für den Belegungszeitraum (17.-20. Jahrhundert) darzustellen.  Informationen zur Friedhofsgeschichte und zu Gestaltungsmerkmalen von  Grabsteinen werden ebenfalls gezeigt.

Ein besonderes Highlight ist eine beindruckende Fotografie des Silberpokals der Alsbacher Beerdigungsbruderschaft von 1732, die die William Gross Family Collection (Tel Aviv) zur Verfügung stellte.  Leihgaben der Jüdischen Gemeinde Darmstadts (Bahrtuch und Sterbekleidung des Leichnams) und Faksimilies des Jüdischen  Museums Berlins runden die Ausstellung ab.

Zudem kann man das Buch zum Friedhof von Dr. Heinemann und Frau Wiesner zu einem Sonderpreis erwerben. Es erläutert umfassend die Friedhofsgeschichte, Judentum in einzelnen Gemeinden und ist eine super Quelle für jeden Familienforscher und Lokal-/Regionalhistoriker.

Führungen über den Friedhof nach Vereinbarung.

Museum Alsbach-Hähnlein, Gernsheimer Str. 36 in 64665 Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de  

Öffnungszeiten: jeden 1. Sonntag im Monat 13.30-17 Uhr sowie nach Vereinbarung  (bei mir hier im Blog oder museum-alsbach-haehnlein@unitybox.de)

Eintritt frei, Spenden willkommen

Friedhofsflucht & Friedhofspflicht

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Es besteht Friedhofspflicht und doch „flüchten“ Etliche und möchten anderweitig bestattet werden. Vom Fußballfeld bis zur Weltraumbestattung. Welche Auswirkungen hat dies auf Bestattung- Trauer und Erinnerungskultur? Diesen Fragen und vielem mehr nähern sich die Teilnehmer aus theologischer, kulturwissenschaftlicher, juristischer und soziologischer Perspektive.

Tagung im Rahmen der bekannten Tagungsreihe „Funerale“  der Theologischen Fakultät Rostock 03.-05. November 2016. 

Teilnehmen kann jeder nach Anmeldung.

 

 

 

Tagung: „Heimatbriefe“ der Deutschen in und aus dem östlichen Europa nach 1945

„HEIMATBRIEFE“ DER DEUTSCHEN IN UND AUS DEM ÖSTLICHEN EUROPA NACH 1945

Tagung  beim Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg (Tagungshinweistext lt. Institut)

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Die nach 1945 veröffentlichten „Heimatbriefe“ bzw. „Heimatblätter“ der Deutschen im und aus dem östlichen Europa besitzen einen großen Quellenwert für eine ganze Bandbreite sozial-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Zum einen erschienen/erscheinen sie kontinuierlich oftmals über Jahrzehnte hinweg und ermöglichen daher wie kaum eine andere gedruckte Quelle diachron angelegte Untersuchungen; zum anderen basieren sie im Gegensatz zu den großen Verbandsorganen in hohem Maße auf leserseitiger Partizipation und gewähren so Einblicke in gruppeninterne Diskurse. Seitens der Forschung wurde ihnen im Vergleich zu „Vertriebenendenkmälern“, „Heimatstuben“ oder „Heimatbüchern“ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die in jüngerer Zeit entstandenen Studien zu einzelnen Titeln bezeugen allerdings ein wachsendes Interesse an diesen Periodika.
Während der Arbeitstagung werden grundsätzliche Aspekte des Phänomens „Heimatbrief“ erörtert, Fallstudien zu einzelnen Titeln und Themen präsentiert, Erfahrungen im Umgang mit diesem Quellentypus kritisch reflektiert und zukünftige Perspektiven der Forschung sowie (digitalen) Erschließung diskutiert.

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Programm
Mittwoch, 26. Oktober 2016

14.00
Werner Mezger, Markus Tauschek & Tilman Kasten:
Begrüßung und Einführung

SYSTEMATISCHE UND TYPOLOGISCHE ASPEKTE

14.30
Wolfgang Kessler:
Die „ostdeutschen“ Heimatblätter in der Bundesrepublik Deutschland

15.30
Kaffeepause

16.00
Mathias Heider:
Lokal, regional, egal? Der Heimatbrief in Abgrenzung zur übrigen Publizistik der Deutschen aus dem östlichen Europa

16.45
Harald Lönnecker:
Akademische Heimatblätter

17.30
Gregor Ploch:
„Aber als Oberhirte muß ich mir ein Sprachrohr schaffen …“ – Der Heimatbrief der Katholiken des Erzbistums Breslau

Donnerstag, 27. Oktober 2016
ANALYSEN VON FALLBEISPIELEN

9.00
Sandra Kreisslová & Jana Nosková:
Das Bild der Tschechoslowakei in „sudetendeutschen“ Heimatzeitschriften der 1950er-Jahre

9.45
Miriam Braun:
Die Karlsbader Zeitung – Akteure und Netzwerke

10.30
Pause

11.00
Lionel Picard:
„Tout est politique!“ – Eignet sich die politische Komponente für die Bewertung eines schlesischen Heimatblatts?

11.45
Mittagspause

RAHMENPROGRAMM

14.00
Führung durch die Universitätsbibliothek

METHODEN UND QUELLENWERT

16.00
Sarah Scholl-Schneider:
„Bericht erstatten“. Heimatzeitungen als Quelle zur Erforschung von Heimatreisen

16.45
Albert A. Feiber:
Heimatbriefe als historische Quelle

17.30
Melinda Marinka:
Sathmarer Heimatbriefe als Erinnerungsorte und als ethnographische Quellen

Freitag, 28. Oktober 2016
PROJEKTE UND BESTÄNDE

9.00
Nadja Harm & Tilman Kasten:
Handbuchprojekt zur Publizistik der Deutschen im und aus dem östlichen Europa

9.30
Ingrid Sauer:
Bestände des Sudetendeutschen Archivs mit Bezügen zu Heimatbriefen

10.00
Hans-Jakob Tebarth:
Die Heimat-Presse-Sammlung der Martin-Opitz-Bibliothek

10.30
Kaffeepause

11.00
Jan Lipinsky:
Periodika-Bestände des Herder-Instituts

11.30
Beata Mache:
Projekt zu Posener jüdischen Heimatblättern der Zwischenkriegszeit
12.00
Abschlussdiskussion
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Anmeldung (erforderlich bis 6. Oktober 2016) und Kontakt:

Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa
Goethestr. 63
79100 Freiburg i. Br.
Tel. 0761/70443-0
sekretariat-ivde@ivde.bwl.de