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Teapot – Teekannen – Ausstellung

Wo sonst als in England existiert eine Teapot/Teekannen-Ausstellung? Rund 7600 verschiedene Teapots sind dort im Museum zu bestaunen und ca. 4000 (!) zu erwerben. Die Designvielfalt reicht von „normal“ bis witzig. StarWars-Fans kommen auf ihre Kosten sowie Queen-Fans, …. Sie fertigen und bemalen die Teekannen selbst. Das hat den Vorteil, dass sogar kreative Kindergeburtstage dort angeboten werden.

Die Schau ist gegen eine Eintrittsgebühr zu besichtigen. Kinder geeignet

Ausstellungsort: Teapot Island, Hampstead Lane, Yalding, Maidstone, Kent, England

Ausstellungsdauer: immer, Öffnungszeiten bitte der homepage entnehmen, die man sowieso einfach mal gesehen haben sollte. http://teapotisland.com

 

Papiertheatersammlung Walter Röhler Darmstadt

Die Darmstädter Papiertheatersammlung ist sehr umfangreich und international aufgestellt . Auf kleinem Raum präsentieren sich unterschiedlich große und kleine Bühnen mit mehr oder weniger Darstellern und Requisiten dem Betrachter. Märchenwelten und klassische Theaterstücke zeigen sich filigran und farbenfroh. Man kann im Detail versinken und gleiche Szenen unterschiedlicher Hersteller miteinander vergleichen/deuten.

Einfach schön-für Erwachsene und Kinder zugleich! Die ehrenamtlichen Helfer, die auch mit einem eigens gebauten Papiertheater und mit eigenen Stücken Aufführungen anbieten, erklären dem Besucher Vieles und sind mit Enthusiasmus dabei. Eine sehr nette Atmosphäre.

Der Sammler Walter Röhler (1911-1974) widmete sein Leben dem Papiertheater. Sein Nachlass umfasst ca. 10.000 Spielbögen. Diese Theater, aus Bilderbögen herausgeschnitten und zusammengebaut, fanden im 19. Jahrhundert als Heimtheater oder als Spielzeug Verwendung.

Für Kinder geeignet!

Adresse: Papiertheatersammlung, Darmstraße 2 , 1. Etage (nahe Großer Woog) in Darmstadt, Tel. 06151-1361312 oder 0176-382186769

Öffnungszeit: Montags 15-17 Uhr

Röhler Sammlung

Schöne neue Welt – Traumhäuser rumänischer Migranten

Die Bukowina, das Oascher land und die Marmarosch sind eher ländlich geprägte Regionen im Norden Rumäniens. Seit ein paar Jahren bestimmen stattliche Neubauten das Dorf- und Landschaftsbild. Mehrstöckig, farbenprächtig, marmor- und granitverziert heben sie sich vom traditionellen Häuserstil ab. Die Eigentümer sind Arbeitsmigranten, deren Ersparnisse vielfach in den Bau repräsentativer Häuser in ihren Herkunftsorten fließen. Die Häuser und Luxusautos sind ein sichtbares Zeichen ihres Erfolges im Ausland und ihrer modernen westlichen Lebenseinstellung. Bewohnt werden die Gebäude nur selten. Die älteren Menschen leben weiterhin in ihren eigenen Häusern und hüten die zurückgebliebenen Kinder und die neuen unbewohnten Häuser.

Die Ausstellung mit Fotografien u.a. von Petrut Calinescu, Matei Bejenaru widmet sich den vielfältigen Aspekten von Arbeitsmigration und Bauboom in Nordrumänien. Beleuchtet werden auch die Auswirkungen auf das Dorf, die Region und die Landschaft.

Ausstellungsort: Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, Museumsquartier Berlin-Dahlem, http://www.smb.museum

Ausstellungsdauer:  bis 24.4.2016