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Brissago (CH)- Paper Artist Gerda Ritzmann

Eine Austellung über gefaltete Papierschlangen, die jeder schon einmal selbst gefaltet hat? Doch es sind nicht nur gefaltete Papiere, sondern auch Bücher, Eierschachteln und einiges mehr, zu betrachten. Die Papierkünsterlin Gerda Ritzmann setzt Ihre ungewöhnliche Ideen für Installationen oder Wandbilder teils farbenfroh und auf jeden Fall mit der Liebe fürs Detail um. Sie experimentiert mit verschiedenen Materialien aus Papier (u.a. Karton, Eierschachteln), Farben und Falttechniken. Simples wird in neue Zusammenhänge gesetzt und raffiniert in Szene gesetzt.

Zu besichtigen ist die Ausstellung  „Tutto Carta“ noch bis zum 29.4.2017 im Tessin (Schweiz) am Lago Maggiore in der Galleria Amici dell’Arte, via Leoncavallo 15, 6614 Brissago.  Ö-Zeiten: Dienstag-Freitag 15-17.30h Samstag 10-11.30h

Zur Künstlerin: http://www.gerilu.dihai.ch  mit Bildern ihrer Kunst

 

Link

Abstrakte Gemälde & Skulpturen – Ausstellung von George Ostafi (Gemälde) und Wladyslaw Kubien (Gemälde & Skulpturen) im Museum Bucovinei in Suceava (Rumänien)!

Die Ausstellung „Sedimente & Vibratii“ ist vom 02.-30. September im neu gestalteten Stadtmuseum zu sehen.

Informationen zu den Künstlern unter: http://www.georgeostafi.ro und bitte anklicken: 1379192888774821

 

Vortrag: größter jüdischer Landfriedhof Hessens

Zur Sonderausstellung „400 Jahre Jüdischer Friedhof Alsbach – BEWAHREN – ERINNERN – GEDENKEN“

VORTRAG

Dr. Hartmut Heinemann (Kommission der Geschichte der Juden in Hessen)

„Der jüdische Friedhof in Alsbach. Ein herausragendes Beispiel jüdischer Kultur in Hessen.“

Mittwoch, 08.6.2016 um 19.30 Uhr in der „Alten Schule“, Gernsheimer Str. 31 in Alsbach-Hähnlein

Sonderausstellung geöffnet:

jeden Sonntag bis 17.7. danach bis zum 02.10.2016

jeden 1. Sonntag im Monat jeweils 13.30 – 17 Uhr

oder nach Vereinbarung unter 06257-5389 oder 06257-5623

www.museum-alsbach-haehnlein.de     Eintritt frei

Alsbach – 400 Jahre jüdischer Friedhof

Jüdischer Friedhof Alsbach

Jüdischer Friedhof Alsbach

Der Alsbacher Friedhof ist der größte jüdische Landfriedhof in Hessen. Er fungierte als eine Art Sammelfriedhof, denn hier wurden Juden aus 32 umliegenden Städten und Dörfern bestattet. Man zählt heute 2.124 Grabsteine, die noch relativ gut erhalten sind, wenn auch die Zerstörungen und Verwitterung den Steinen sichtbar zugesetzt haben.

Es dürften wohl schon vor 1616 auf diesem Gelände Juden bestattet worden sein. Das Friedhofsgelände wurde mehrmals erweitert. Die Verwüstung der Anlage durch die SA, im November 1938, hatte vor allem zum Ziel, das markante Eingangsgebäude mit einem Andachtsraum und insbesondere das von Beginn an dort geführte Totenregister vollständig zu zerstören. Die letzte Beerdigung fand 1948 statt, seitdem wird die Anlage nicht mehr genutzt.

Ein paar Detailinformationen:

Der erste offizielle Nachweis über die „Absteinung“, d.h. die Vermessung der Friedhofsanlage stammt aus dem Jahre 1616. Aufgrund der antijüdischen Ausschreitungen sowohl in Frankfurt (1612-14 Fettmilch-Aufstand) als auch in Worms (1614) flohen viele Juden und ließen sich im hessischen Ried sowie an der Bergstraße nieder. Darunter befand sich auch der berühmte Rabbiner Samuel Bacharach aus Worms, der 1615 in Gernsheim verstarb und in Alsbach beerdigt wurde. Der Originalgrabstein ist leider nicht erhalten geblieben, dafür steht jedoch noch der Gedenkstein, den wohl sein Urenkel Sanwil Bacharach (Gemeindevorsteher in Darmstadt & Gründungsmitglied der hess. Beerdigungsbruderschaft) um 1730 gesetzt hat.

Auf dem Friedhof befinden sich viele Gräber lokal- und regional bedeutender Persönlichkeiten, kraft ihres Amtes in den jüdischen Gemeinden oder im öffentlichen Leben.

 

Jüdischer Friedhof Alsbach

Jüdischer Friedhof Alsbach

Das Museum Alsbach-Hähnlein präsentiert eine Sonderausstellung bis 02.10.2016 zum Thema „400 Jahre jüdischer Friedhof in Alsbach, 1616 – 2016 – BEWAHREN, ERINNERN, GEDENKEN“.

Die Ausstellung wird neben der Friedhofsgeschichte auch volkskundlich betrachtet über jüdisches Totengedenken, Bestattungswesen und –brauchtum zur Belegungszeit des Friedhofs informieren.

Anhand von Faksimiles des 18./19. Jahrhundert des Jüdischen Museums Berlins, vereinzelten Hinweisen und eines herausragenden Buches des Leo-Baeck-Institutes New York von 1894, in dem sehr detailreich auf das Bestattungswesen eingegangen wird, war es möglich, einen Einblick in das 19. Jahrhundert zu geben.

In der Ausstellung werden an den Wänden Großfotos verschiedener Grabsteine von Alsbacher und Hähnleiner Juden gezeigt. Zugeordnet werden auch einige Grabsteine aus anderen Orten, um ein anschauliches Gesamtbild zu erreichen. In der Mitte des Ausstellungsraumes wird eine Installation aufgebaut sein, die an die Zerstörungen konkret erinnern soll.

Museum Alsbach Hähnlein, Gernsheimer Str. 36, 64665 Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de

Ö-Zeiten: 22.5.2016 11-17 Uhr und jeden 1. Sonntag im Monat 13.30-17 Uhr oder nach Vereinbarung

 

Installation zu Tod und Trauer in Starnberg

Flyer_Liebensbriefe

Installation zum Thema Tod und Trauer: „Liebensbriefe und die Kunst des Trauerns“ vom 18.3.-22.5.2016 im Museum Starnberger See. (inkl. Totenmaske König Ludwigs!)

Es werden dort auch Grabinschriften präsentiert. Darunter auch ein deutscher Spruch aus der rumänischen Bukowina (Frassin).

Das Museum liegt bahnhofsnah und hat einen herrlichen Blick auf den See! Nach dem Museumsbesuch bietet sich eine Schiffsrundfahrt an.

 

Hähnlein – Niederungsburg „Weilerhügel“ neue Forschungsergebnisse

Der Weilerhügel ist rund 10m hoch und somit die höchste Turmhügelburg im Rhein-Main-Neckar-Gebiet! 2015 wurden die Reste dieser Niederungsburg, die im südhessischen Alsbach-Hähnlein liegen und einst der ursprüngliche Stammsitz der Herren von Bickenbach waren, im Auftrag des Museums Alsbach-Hähnlein in Zusammenarbeit mit dem Verein Terraplana (Archäologie im Ried) per Bodenradar untersucht.

Jörg Lotter (Terraplana) erstellte nach diesen Befunden ein anschauliches Modell, welches man im obigen Museum betrachten kann. Ausgrabungsfunde sind hier ebenfalls zu sehen. Darunter auch Fliesen und Ofenkacheln aus Dieburger Produktion. Die Untersuchungen per Bodenradar, plus die Grabungsergebnisse von 1913,  spiegeln den Zustand der Burganlage des 13. Jahrhunderts wider. Motte und Vorburg sind umgeben mit einem Dreifachgraben und innerhalb der Umfassungsmauer befanden sich  (lt. Fundamentbefunde) Wirtschaftsgebäude, Torturm, Turmbau, Kapelle sowie großes und kleines Pallas.

Die kleine Kapelle bildet eine Besonderheit in der Vorburg. Konrad I. von Bickenbach gestiftet hatte. Zur Einweihung kamen durchlauchte Gäste wie u.a. die Bischöfe von Worms, Chur und Konstanz, Pfalzgraf bei Rhein und der Bischof von Straßburg, der die Weihe vornahm.

Jörg Lotter hält nun hierzu einen Vortrag „Der Weilerhügel“- neueste Forschungsergebnisse und Umsetzung im Modell“. Im Anschluss daran, besteht die Möglichkeit im gegenüberliegenden Museum, dass Modell plus Funde zu betrachten.

Am 08. April 2016 um 19.30 Uhr in der „Alten Schule“ Gernsheimer Str. 31, 64665 Alsbach-Hähnlein.

Veranstalter: Museum Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de , Öffnungszeiten: jeder 1. Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung.

Teapot – Teekannen – Ausstellung

Wo sonst als in England existiert eine Teapot/Teekannen-Ausstellung? Rund 7600 verschiedene Teapots sind dort im Museum zu bestaunen und ca. 4000 (!) zu erwerben. Die Designvielfalt reicht von „normal“ bis witzig. StarWars-Fans kommen auf ihre Kosten sowie Queen-Fans, …. Sie fertigen und bemalen die Teekannen selbst. Das hat den Vorteil, dass sogar kreative Kindergeburtstage dort angeboten werden.

Die Schau ist gegen eine Eintrittsgebühr zu besichtigen. Kinder geeignet

Ausstellungsort: Teapot Island, Hampstead Lane, Yalding, Maidstone, Kent, England

Ausstellungsdauer: immer, Öffnungszeiten bitte der homepage entnehmen, die man sowieso einfach mal gesehen haben sollte. http://teapotisland.com

 

Papiertheatersammlung Walter Röhler Darmstadt

Die Darmstädter Papiertheatersammlung ist sehr umfangreich und international aufgestellt . Auf kleinem Raum präsentieren sich unterschiedlich große und kleine Bühnen mit mehr oder weniger Darstellern und Requisiten dem Betrachter. Märchenwelten und klassische Theaterstücke zeigen sich filigran und farbenfroh. Man kann im Detail versinken und gleiche Szenen unterschiedlicher Hersteller miteinander vergleichen/deuten.

Einfach schön-für Erwachsene und Kinder zugleich! Die ehrenamtlichen Helfer, die auch mit einem eigens gebauten Papiertheater und mit eigenen Stücken Aufführungen anbieten, erklären dem Besucher Vieles und sind mit Enthusiasmus dabei. Eine sehr nette Atmosphäre.

Der Sammler Walter Röhler (1911-1974) widmete sein Leben dem Papiertheater. Sein Nachlass umfasst ca. 10.000 Spielbögen. Diese Theater, aus Bilderbögen herausgeschnitten und zusammengebaut, fanden im 19. Jahrhundert als Heimtheater oder als Spielzeug Verwendung.

Für Kinder geeignet!

Adresse: Papiertheatersammlung, Darmstraße 2 , 1. Etage (nahe Großer Woog) in Darmstadt, Tel. 06151-1361312 oder 0176-382186769

Öffnungszeit: Montags 15-17 Uhr

Röhler Sammlung

Schöne neue Welt – Traumhäuser rumänischer Migranten

Die Bukowina, das Oascher land und die Marmarosch sind eher ländlich geprägte Regionen im Norden Rumäniens. Seit ein paar Jahren bestimmen stattliche Neubauten das Dorf- und Landschaftsbild. Mehrstöckig, farbenprächtig, marmor- und granitverziert heben sie sich vom traditionellen Häuserstil ab. Die Eigentümer sind Arbeitsmigranten, deren Ersparnisse vielfach in den Bau repräsentativer Häuser in ihren Herkunftsorten fließen. Die Häuser und Luxusautos sind ein sichtbares Zeichen ihres Erfolges im Ausland und ihrer modernen westlichen Lebenseinstellung. Bewohnt werden die Gebäude nur selten. Die älteren Menschen leben weiterhin in ihren eigenen Häusern und hüten die zurückgebliebenen Kinder und die neuen unbewohnten Häuser.

Die Ausstellung mit Fotografien u.a. von Petrut Calinescu, Matei Bejenaru widmet sich den vielfältigen Aspekten von Arbeitsmigration und Bauboom in Nordrumänien. Beleuchtet werden auch die Auswirkungen auf das Dorf, die Region und die Landschaft.

Ausstellungsort: Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin, Museumsquartier Berlin-Dahlem, http://www.smb.museum

Ausstellungsdauer:  bis 24.4.2016