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Irith Gabriely & jüdischer Witz in der „Anstalt“

Irith Gabriely wird mit ihrer Klarinette „die Anstalt“ zum Klingen bringen und jüdische Witze und Geschichten erzählen. Anlass dazu ist eine Matinee, die die Sonderausstellung „400 Jahre jüdischer Friedhof in Alsbach“ beenden wird. Der Museumsverein möchte damit vom  ernsten   Friedhofsthema zum Leben wieder zurück schwenken und quasi eine Brücke bauen.

Frau Gabriely spielte jahrelang die 1. Klarinette im Staatstheater Darmstadt. Sie tritt als Solistin, aber auch mit ihrer Gruppe Colalaila auf. Der Ehrentitel „Queen of Klezmer“ ist ihr auch verliehen worden.

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Sonderausstellung „400 Jahre jüd. Friedhof Alsbach“ im Museum Alsbach-Hähnlein

Mittlerweile haben sich rund 770 Besucher die Sonderausstellung zum größten jüdischen  Landfriedhof Hessens im Museum Alsbach-Hähnlein  angesehen und Viele nahmen auch an den Friedhofsführungen teil. Im Anschluss an die Matinee hat das Museum noch bis 17 Uhr geöffnet

Matinee: 27. November 2016 um 11.30 Uhr (Dauer ca. 1 Std.)

Matinee im Gebäude des Museums, beide Veranstaltungen Eintritt frei, Spenden sind Willkommen!

Museum mit Sonderausstellung, Gernsheimer Str. 36, 64665 Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de    

Verlängerung -Ausstellung größter jüdischer Landfriedhof Hessens

Sonderausstellung "400 Jahre jüdi. Friedhof Alsbach" im Museum Alsbach-Hähnlein

Sonderausstellung „400 Jahre jüd. Friedhof Alsbach“ im Museum Alsbach-Hähnlein

Verlängerung! Die Sonderausstellung „400 Jahre jüdischer Friedhof Alsbach – BEWAHREN-GEDENKEN-ERINNERN“ wird aufgrund der großen Nachfrage bis zum 27.11.2016 verlängert.

Bereits rund 650 Besucher aus nah und fern informierten sich seit Mai 2016 über den Alsbacher Friedhof. Es befinden sich dort noch 2124 Grabsteine , jedoch wird er seit  1948 nicht mehr belegt. Er gilt als der größte jüdische Landfriedhof Hessens!  Die Sonderausstellung im Museum Alsbach-Hähnlein befasst sich mit den Themen Bestattungspraktiken, Trauerrituale und Erinnerungskultur. Den Ausstellungsmachern Rieskamp und Hoppe war es wichtig, nach Möglichkeit die Bestattungskultur für den Belegungszeitraum (17.-20. Jahrhundert) darzustellen.  Informationen zur Friedhofsgeschichte und zu Gestaltungsmerkmalen von  Grabsteinen werden ebenfalls gezeigt.

Ein besonderes Highlight ist eine beindruckende Fotografie des Silberpokals der Alsbacher Beerdigungsbruderschaft von 1732, die die William Gross Family Collection (Tel Aviv) zur Verfügung stellte.  Leihgaben der Jüdischen Gemeinde Darmstadts (Bahrtuch und Sterbekleidung des Leichnams) und Faksimilies des Jüdischen  Museums Berlins runden die Ausstellung ab.

Zudem kann man das Buch zum Friedhof von Dr. Heinemann und Frau Wiesner zu einem Sonderpreis erwerben. Es erläutert umfassend die Friedhofsgeschichte, Judentum in einzelnen Gemeinden und ist eine super Quelle für jeden Familienforscher und Lokal-/Regionalhistoriker.

Führungen über den Friedhof nach Vereinbarung.

Museum Alsbach-Hähnlein, Gernsheimer Str. 36 in 64665 Alsbach-Hähnlein, http://www.museum-alsbach-haehnlein.de  

Öffnungszeiten: jeden 1. Sonntag im Monat 13.30-17 Uhr sowie nach Vereinbarung  (bei mir hier im Blog oder museum-alsbach-haehnlein@unitybox.de)

Eintritt frei, Spenden willkommen