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Tier- und Politik-Karikaturenausstellung Greser und Lenz

Nur noch bis zum 07. Januar 2018 ist die Ausstellung der Preisträger des Deutschen Karikaturpreises „Geflügelter Bleistift in GoldGreser & Lenz im Museum Alsbach-Hähnlein zu sehen!  Neben spitzfindigen politischen Kariakturen finden sich auch selten ausgestellte Tierkarikaturen! Siehe das Bild mit den 2 Spinnen.

Die Herren Greser & Lenz zeichneten für Titanic, Stern und Focus. Seit ein paar Jahren ausschließlich für die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Bei der Eröffnung im Oktober war Herr Greser persönlich anwesend und signierte Bücher. Ein paar sind noch zu erwerben – ein ideales Weihnachtsgeschenk! Die neuste und hoch aktuelle FAZ-Chronik von Greser & Lenz  ist ebenso im Museumsshop zu erwerben. 

Öffnungszeiten: Freitags 16.30-19 Uhr und jeweils Samstags/Sonntags 13.30-17 Uhr in der Gernsheimer Str. 36 in 64665 Alsbach-Hähnlein (Hessen) oder nach Vereinbarung. 

24.12. & 31.12. geschlossen, Eintritt 5,-€ ab 16 Jahren.

Greser & Lenz Karikaturen im Museum Alsbach-Hähnlein 2017

Plakatfotos der Dauerausstellung des Museums Alsbach-Hähnlein 2017

http://www.museum-alsbach-haehnlein.de     

Ausstellungsplakat

Suceava (RO) – Simion Florea Marian-Haus mit deutscher Bibliothek

Kaum bekannt ist, dass im Norden Rumäniens, in der Bukowina, im Haus des rumänischen Dichters Simion Florea Marian eine umfangreiche deutschsprachige Sammlung von Büchern, Zeitschriften etc. gibt! Ein Genuss für jeden Lokal-und Regionalforscher! Neben 100jährigen Bukowina Hauskalendern (Kalender mit Infos zur Region & Geschichten) stehen dem Besucher vielfältige Bücher zu Romanen, Märchen, … zur Verfügung. Es gibt natürlich auch eine Mannigfaltigkeit von rumänischer Literatur. Die Werke sind nur per Zettelkatalog zu recherchieren und es handelt sich um eine Präsenzbibliothek. In der geheizten Küche, aber auch nur dort ist geheizt!) kann man lesen und sich Notizen machen. In den wärmeren Monaten steht für die Pause auch eine kleine lauschige Veranda mit Blick auf den Blumengarten zur  Verfügung.    Das Gedenkhaus ist auch allgemein zur Besichtigung offen.

Wer war Simion Florea Marian? Warum gibt es dort deutsche Bücher?

Er lebte 1847-1907 und in dieser Zeit gehörte die Bukowina zu Österreich-Ungarn. Eine der Amtssprachen war deutsch.  Marian war ein rumänischer Volkskundler und Ethnograph, der rumänische Volksgruppe in der Bukowina erforschte.

http://muzeulbucovinei.ro/casa-memoriala-simion-florea-marian/

Kurzfassung auf Deutsch Kontaktdaten und Öffnungzeiten:

Casa Memoriala S.Fl. Marian, Aleea S. Fl. Marian nr. 2a, Suceava, email: memoriala@muzeulbucovinei.ro

Ö-Zeit: Besichtigung gegen Entgelt Mo-Fr 9-15 Uhr; Recherche Mo-Do 10-13 Uhr

Im Stadtmuseum gibt es deutschsprachige Dolmetscher, die dem Forscher bei Bedarf helfen bzw. einweisen.

„Eisenbahn spielen“ – neues Buch

Eine Neuerscheinung, die meines Erachtens längst überfällig war! Peter F. N. Hörz (Hg.) Eisenbahn Spielen! Populäre Aneignungen und Inszenierungen des Schienenverkehrs in großen und kleinen Maßstäben Göttinger Studien zur Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie (KAEE) Bd. 3. Göttingen 2016 Softcover, 17×24 cm, 232 Seiten, ISBN: 978-3-86395-214-3, EUR 24,00. Weitere Informationen und kostenloser Download des Buches als PDF finden Sie unter:http://univerlag.uni-goettingen.de/handle/3/isbn-978-3-86395-214-3

Zum Inhalt: (lt. Ingrid Helmold, Universität Göttingen, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie)

Gemessen an Transportleistungen und Motorisierungsgrad ist Deutschland eigentlich ein Autoland. Dass Deutschland aber auch ein Eisenbahnland ist, zeigt die Leidenschaft, mit der Lokomotivführer-Streiks und Pünktlichkeitsquoten von Zügen öffentlich diskutiert werden. Und vielen liegt die Bahn auch im wahren Wortsinn am Herzen – als nostalgisches Transportmittel von Geschichte und Geschichten, als Spielzeug, Freizeitbeschäftigung und Interessengebiet.

Anhand ausgewählter Beispiele setzt sich »Eisenbahn Spielen« aus ethnografisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive mit Aneignungen und Inszenierungen des Schienentransports in populären Kontexten auseinander. Gefragt wird nach dem kindlichen Eisenbahnspiel, nach der Präsentation der Eisenbahn im Museum, nach der Erinnerung an längst demontierte Gleise und nach männlicher Hegemonie im Eisenbahnverein. Vorgestellt werden ein interkulturelles Modellbahn-Bastelprojekt und ein Stück heile Männerwelt, das rund um eine Feldbahnanlage entstanden ist. Und es wird ganz grundsätzlich überlegt, in welchem Verhältnis die Eisenbahn zum schaffenden und spielenden Menschen steht und wie sich die populäre Begeisterung für Schienenverkehrsmittel erklären lässt.

Inhaltsverzeichnis:

Peter F. N. Hörz: Eisenbahn Spielen! Eine Einführung

Bernd Rieken: Eisenbahn und Modelleisenbahn: Homo faber trifft Homo ludens

Charlotte Kalla: Spur und Spiel: Die Eisenbahn als Spielzeug im 19. und 20. Jahrhundert

Elisabeth Müller: Aufgeschnitten, bewegt, in Szene gesetzt: Eisenbahnmodelle im Museum

Anne Schäfer: Die Kleinbahn im Kopf: Erinnerungen zwischen Göttingen und Duderstadt

Peter F. N. Hörz/Susanne Klenke: Sehnsuchtsorte: Eisenbahnlandschaften in kleinen Maßstäben

Margaux Jeanne Erdmann: Wenn die Modelleisenbahn zur Modell-Eisenbahn wird: Männlichke Idyllvorstellungen im Maßstab 1:1

Johanna Marie Elle: Interkulturelle Inzsenierungen auf der Pressspanplatte: Modelleisenbahnbastelei als Integrationsprojekt

Laura Stonies: „Unsere Frauen kümmern sich dann eher um das leibliche Wohl…“ Hegemoniale Männlichkeit im Eisenbahnverein

Manfred Seifert: Wellenreiter im Alternativformat: Zu Strukturen und Perspektiven der aktuellen Eisenbahnbegeisterung